Signaturlösungen für die Arztpraxis

  •  Signaturlösungen für Haus- und Fachärzte
    •  Elektronischen Arztbriefes (eArztbrief)
    •  Gemäß der Förderung nach eHealth-Gesetz.
  •  Nutzung von KV-CONNECT

 

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Lösungen für Kliniken und MVZ

  •  Elektronischer Entlassbrief
  •  Elektronische Patientenaufklärung
  •  Ersetzendes Scannen nach TR RESISCAN
  •  Beweissichere Langzeitarchivierung

 

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Lösungen digitales Muster, Laborkommunikation

  •  Am Arbeitsplatz und Web-Lösung:
    •  Elektronisches Muster 6 und 10 mit qeS
    •  Elektronische Befunde mit qeS
  •  Ausfüllen und auslesen von PDF-Formularen

 

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Gesundheitswesen

Hausarzt, Facharzt und Klinik: Ein Patient wird oft nicht nur an einem Ort behandelt. Es entstehen dabei Röntgenbilder, Laborberichte, Befunde und andere Dokumente, die der Patient entweder selbst von einem Behandlungsort zum anderen transportieren muss oder auf deren langsamere Zustellung per Post Patient und behandelnder Arzt häufig einige Tage warten müssen.

Um diese Kommunikation zukünftig elektronisch schnell und sicher durchzuführen sieht der Referentenentwurf des eHealth-Gesetzes die Förderung des elektronischen Arztbriefes (eArztbrief) und Entlassbriefes für Leistungserbringer vor.

Die Lösungen von intarsys unterstützen:

  • eArztbrief in PDF/A3 mit XML/CDA und elektronischen Signaturen
  • Sicherer Versand signierter Befunde mit KV-CONNECT
  • Elektronische Patientenaufklärungsbögen für eine lückenlose Dokumentation
  • Beweissicheres Scannen von Dokumenten nach TR RESISCAN
  • Revisionssichere Langzeitarchivierung durch Zeitstempel und Nachsignatur

Signaturlösungen für die Arztpraxis

eArztbrief

Um Arztbriefe und Befunde rechtssicher elektronisch zu übermitteln, sind diese mit einer qualifizierten elektronischen Signatur zu versehen. Damit PVS-Hersteller ihren Anwendern einen komfortablen, alltagstauglichen Dokumenten-Workflow ermöglichen können, lässt sich Sign Live! CC einfach und flexibel in die Arbeitsabläufe zum Erstellen und Versenden des Arztbriefs integrieren. Standardschnittstellen sorgen dafür, dass Sign Live! CC in jede Systemumgebung implementiert und somit direkt am Arbeitsplatz genutzt werden kann.

Mit dem Sign Live! CC Printer steht eine weitere einfache Möglichkeit zur Implementierung zur Verfügung, die nach der Signatur auch den anschließenden Versand über den Kommunikationsdienst KV-Connect unterstützt.

Sign Live! CC unterstützt folgende Signaturverfahren:

  • Einzelsignatur: Es kann je PIN Eingabe ein Dokument signiert werden.
  • Stapelsignatur: Es können mit einer PIN Eingabe mehrere Dokumente mit den oben genannten Verfahren signiert werden.
  • Komfortsignatur: Mit einer PIN Eingabe werden mehrere Dokumente nacheinander signiert.

 

PDF/A im Gesundheitswesen

 

Der elektronisch signierte eArztbrief ist ein PDF/A-3-Dokument und enthält die von jedem Arzt am Bildschirm lesbare PDF-Ansicht sowie die strukturierten XML/CDA (Clinical Document Architecture) Daten für das Primärsystem.

Das neue White Paper mit dem Titel „PDF/A im Gesundheitswesen“ informiert über den PDF/A-Standard allgemein und zeigt mögliche Einsatzgebiete von PDF/A auf. Konkrete Fallbeispiele aus der Praxis und eine kurze Vorstellung der Lösungen und Produkte der Mitglieder runden das White Paper ab.

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Sicherer Versand signierter Befunde mit KV-CONNECT

Die erstellten Befunde werden nach Freigabe vom Arzt signiert und für den Versand automatisch in PDF-Dateien umgewandelt. Der Arzt signiert die Befunde mithilfe von Sign Live! CC signature client CoSiMA Komfort und seinem elektronischen Arztausweis (eHBA) oder einer vergleichbaren qualifizierten Signaturkarte. Die signierten Befunde werden in KV-CONNECT, der Softwarelösung der Kassenärztlichen Vereinigungen, bereitgestellt und stehen den berechtigten Anwendern zur Verfügung.

Die vom Primärsystem ausgegebenen PDF-Dokumente liefern die notwendigen Angaben für den E-Mail-Versand, darunter die E-Mail-Adressen der Empfänger, als zusätzliche Steuerdateien mit. Diese werden auf dem Arbeitsplatzrechner des Arztes abgelegt. Zu einem beliebigen Zeitpunkt kann der Arzt nun Sign Live! CC signature client CoSiMA Komfort aufrufen, die ihn zur digitalen Unterschrift auffordert und aus den Daten eine E-Mail erstellt. Die Befunde werden chronologisch in einer Arbeitsliste dargestellt. Wenn der Arzt mehrere Befunde zeitgleich versenden möchte, kann er bequem und zeitsparend die Komfortsignatur nutzen, um nicht jedes Mal seine PIN eingeben zu müssen.

Nach erfolgter Unterschrift gibt Sign Live! CC die E-Mail an den lokal installierten E-Mail-Konnektor der Software KV-CONNECT zum Versand weiter. KV-CONNECT verschlüsselt die Nachricht für den berechtigten Empfänger, so dass die vertraulichen Daten sicher und zugriffsgeschützt versendet werden.

Sign Live! CC signature client CoSiMA Komfort ermöglicht die einfache Implementierung in das Primärsystem. Im einfachsten Fall, d. h. ohne die vom PVS gelieferte Steuerdatei, kann sogar der Arzt selbst die E-Mail-Adresse des Empfängers in das zu erzeugende PDF-Dokument eingeben. Sign Live! CC generiert daraus eine Mail und sendet diese dann an KV-CONNECT.

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Lösungen für Kliniken und MVZ

Elektronischer Entlassbrief Elektronische PatientenaufklärungErsetzendes Scannen nach TR RESISCAN Beweissichere Langzeitarchivierung

Elektronischer Entlassbrief

Krankenhäuser erstellen ihre Entlassbriefe bislang in Papierform. Der elektronische Entlassbrief funktioniert prinzipiell wie der elektronische Arztbrief von KV-Connect und ist unabhängig vom verwendeten Krankenhausinformationssystem einsetzbar.Er enthält mindestens folgende Angaben:

  • Diagnosen,
  • Befunde,
  • Therapiemaßnahmen,
  • Medikation bei Entlassung aus dem Krankenhaus,
  • Entlassungsgrund und
  • angezeigte Rehabilitationsmaßnahmen.

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Elektronische Patientenaufklärungsbögen

Gemäß Rechtsprechung ist jeder medizinische Eingriff tatbeständlich eine Körperverletzung. Das Vorliegen des Tatbestands einer Körperverletzung indiziert die Rechtswidrigkeit des medizinischen Eingriffs, der nur dann gerechtfertigt ist, wenn als Rechtfertigungsgrund eine wirksame Einwilligung des Patienten vorliegt. Die Einwilligung des Patienten ist nur dann wirksam, wenn der Patient rechtzeitig vorher über den geplanten medizinischen Eingriff aufgeklärt wurde, wobei er vom Arzt insbesondere auf alle eingriffstypischen Risiken sowie die Risikofolgen hinzuweisen ist.

Die Ausgangssituation

In vielen Kliniken werden heute noch Papiervordrucke im Aufklärungsgespräch zwischen Arzt und Patient verwendet, in welche die Patientendaten handschriftlich eingetragen werden müssen. Arzt und Patient müssen den Bogen als Abschluss des Gesprächs unterschreiben. Der unterschriebene Bogen gilt als Einwilligung in die bevorstehende Operation und als Beweis dafür, dass das Aufklärungsgespräch stattgefunden hat. Eine nachträgliche Änderung kann allerdings nicht ausgeschlossen werden. Die ausgefüllten Bögen werden anschließend entweder als körperhafter Vordruck oder nach dem Einscannen als elektronisches Dokument archiviert.

Die Lösung:

Verwendet werden Aufklärungsbögen, die als PDF-Dateien vorliegen. Sie sind mit Funktionen ausgestattet, die das Ausfüllen der Bögen während des Gesprächs unterstützen. Vorhandene Patientendaten werden automatisiert z. B. aus dem KIS-System der Klinik oder der Praxis-Software in die Felder im Formular übernommen, so dass der Tippaufwand minimiert wird.

Die Formulare enthalten erklärende Bilder und können um Kommentare des Arztes ergänzt werden. Bei Verwendung von Tablet PCs können diese Kommentare sogar handschriftlich erfolgen.

Die Unterschriften werden als elektronische Signaturen geleistet:

  • Per Signaturkarte (Health Professional Card, Gesundheitskarte) oder/und
  • Per Pen Pad bzw. Tablet PC als eigenhändige elektronische Unterschrift

Während des Ausfüllens des Aufklärungsbogens wird automatisiert im Hintergrund ein Arbeitsprotokoll erstellt. Dieses wird im Bogen gespeichert und listet auf, was wann im Formular ausgefüllt wurde bzw. wann das Dokument signiert wurde.

Um die Aufbewahrungsfristen einzuhalten, bietet es sich an, die Lösung um die Konvertierung gem. ISO-Standard „PDF/A“ für die Langzeitarchivierung zu ergänzen.

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BSI TR RESISCAN für Leistungserbringer

Aus den in der Anlage R „Unverbindliche rechtliche Hinweise - R.1.2.4 Medizinische Dokumentation“ genannten Regelungen der BSI TR RESISCAN ergeben sich folgende Kriterien für die Ausgestaltung der Aufbewahrung medizinischer Dokumentation:

  • Akteneinsicht (Patient),
  • Therapiesicherung,
  • Erfüllung der Rechenschaftspflicht des Arztes,
  • Zuordnung der Verantwortlichkeit sowie
  • Beweisführung und Beweissicherung.

Darüber hinaus gibt die BSI TR RESISCAN Hinweise zur Schutzbedarfsanalyse für Verwaltungsunterlagen in Puncto „Integrität“:

  • Integrität:
    Jede unsichtbare Veränderung könnte den Verlauf einer aktuellen oder zukünftigen Behandlung beeinflussen und unter Umständen die Gesundheit und das Leben des Patienten/der Patientin beeinträchtigen.
  • Authentizität:
    Die Authentizität des Originals – und ggf. der im Rahmen des Scanprozesses daraus abgeleiteten Datenobjekte – ist für mögliche Schadensersatzprozesse von hoher Relevanz.
  • Vollständigkeit:
    Der Wert einer Akte ergibt sich aus der Gesamtheit der in ihr enthaltenen Einzeldokumente. Für Patientenakten ist dies von höchster Bedeutung.
  • Nachvollziehbarkeit:
    Sie ist für die ordnungsgemäße ärztliche Dokumentations- und Aufbewahrungspflicht von höchster Relevanz.

Daraus kann für die Integrität abgeleitet werden:

  • Integrität: Signatur
  • Authentizität: qeS besser als Zeitstempel

Die Lösung:

intarsys unterstützt die Umsetzung der TR RESISCAN bei der Nachverarbeitung z.B. mit PDF/A Live! und bei der Integritätssicherung mit Sign Live! CC. Dabei bieten die intarsys Produkte die einzigartige Möglichkeit, den Transfervermerk in das Scanprodukt nach internationalen Standard zu integrieren und mit einer Signatur zu versehen.

Sign Live! CC mit TR RESISCAN Oprion entspricht den Vorgaben der Integritätssicherung inklusive Transfervermerk dieser Richtlinie.

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Revisionssichere Langzeitarchivierung

Die Beweiswerterhaltung qualifzierter elektronischer Signaturen nach § 17 SigV erfordert den Einsatz qualifizierter Zeitstempel. Andere Sicherungsmittel, wie z. B. die Speicherung auf einmal beschreibbaren Datenträgern, erfüllen die Anforderungen der Vorschrift zur regelmäßigen Nachsignatur nicht.

Die Lösung:

Mit ArchiSoft behalten Signaturen und damit Dokumente zeitlich unbeschränkt ihren Beweiswert und können in Streitfällen weiter zuverlässig vor Gericht eingesetzt werden. Zudem kann ArchiSoft sehr einfach mit bestehenden Dokumentmanagement- und Archivsystemen kombiniert werden und benötigt nur sehr wenig zusätzlichen Speicherplatz.

Wer ArchiSoft von Beginn an einsetzt, kann jedem Dokument tagesgenau eine vertrauenswürdige Zeit zuordnen und damit die Anforderung des Schlierseer Memorandums erfüllen.

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Lösungen digitales Muster und Laborkommunikation

Die neue   Anlage 2b zum Bundesmantelvertrag-Ärzte regelt die Verwendung digitaler Muster in der vertragsärztlichen Versorgung. Darin haben KBV und GKV-Spitzenverband vereinbart, welche Vordrucke Vertragsärzte künftig in digitaler Form nutzen können:

  • ab 1.4.2017: Muster 6 „Überweisungsschein radiologisches Telekonsil“
  • ab 1.7.2017: Muster 10 „Überweisungsschein für Laboratoriumsuntersuchungen“
  • ab 1.7.2017: Muster 10A „Anforderungsschein für Laboratoriumsuntersuchungen“

In § 2 Absatz 4 der Anlage 2b ist auch festgelegt, dass bestimmte digitale Muster mit einer qualifizierten elektronischen Signatur unter Nutzung des elektronischen Heilberufsausweises zu versehen sind und damit rechtsgültig signiert werden müssen.

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat am 15.02.2017 das „Technische Handbuch Digitale Vordrucke im PDF/A-Format“ veröffentlicht und damit den Startschuss zur digitalen Nutzung der Vordrucke gegeben. Die digitalen Muster beinhalten in einem PDF-Formular die Darstellung und Speicherung von menschen- und maschinenlesbaren Inhalten.

Die PDF-Formulare werden auf Basis der sogenannten „AcroForms“ umgesetzt (ISO_32000-1) und im Beispiel des Muster 6 und Muster 10 mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen.

Sign Live! CC und PDF/A Live! unterstützt Primärsystemhersteller bei der Umsetzung zum Befüllen, Ausfüllen,Signieren und Auslesen von PDF-Formularen gemäß den vorgeschriebenen Anforderungen von digitalen Mustern.

Vorteile der Nutzung von digitalen Mustern:

  • Eindeutige Anforderung, keine Interpretation nötig da eine direkte Generierung aus der Auftragssoftware (PVS) möglich.
  • Exakte Übermittlung von Patienteninformationen.
  • Elektronische Unterstützung bei der Anforderung - automatische Zuordnung von Aufrägen und Fällen, da der gesamte Ablauf elektronisch erfolgt.
  • Nachhaltig / umweltbewusst / zeitgemäß, da moderne und sichere Kommunikationswege genutzt werden.
  • Rechtssicherheit durch qeS!

Beispiel eines signierten Muster 6: