Abfallwirtschaft

Das elektronische Abfallnachweisverfahren (eANV) ist nach der Verordnung über die Nachweisführung bei der Entsorgung von Abfällen seit dem 1. April 2010 für Abfallerzeuger, -entsorger, -beförderer und die zuständigen Behörden das zwingend vorgeschriebene Verfahren zur Abfallnachweisführung für nachweispflichtige (gefährliche) Abfälle. Der nächste Schritt erfolgte am 1. Februar 2011 - seit diesem Zeitpunkt ist zwingend die Nutzung der elektronischen Signatur anstelle der schriftlichen Unterschrift für alle am Prozess Beteiligten vorgeschrieben.

Bestandteile des eANV

  • Der elektronische Entsorgungsnachweis
  • Der elektronische Begleitschein
  • Die elektronische Registerführung
  • Die elektronische Signatur

BMU-XML-Datenschnittstelle

Die Realisierung baut auf die Definition einer XML-Schnittstelle auf Basis von Standards, die durch die internationale Internet-Community im Rahmen des W3C (World Wide Web Consortium) gesetzt werden auf. Die BMU-Datenschnittstelle auf Basis des XML-Formats legt damit als universelles Austauschformat die gemeinsame Sprache der verschiedenen Anwendungssysteme im elektronischen Abfallnachweisverfahren verbindlich fest.

Sign Live! CC untersützt die XML-Signatur (XML-DSig und XadES) und eANV-XML-Signatur gemäß BMU-Spezifikation.

Abbildung ZKS-Abfall aus Leitfaden zur Einführung des eANV für KMU des BMU

Zentrale Koordinierungsstelle (ZKS-Abfall) als Dreh- und Angelpunkt

Zur vereinfachten Datenübermittlung stellen die 16 Bundesländer die gemeinsame ZKS-Abfall bereit. Wesentliche Komponente des ZKS-Abfall ist die Virtuelle Poststelle (VPS). Diese stellt sichere elektronische Postfächer bereit, in welche die unterschiedlichen Beteiligten ihre Dokumente einstellen. Die Empfänger können diese dann aus ihrem Postfach abrufen.

Leitfaden des BMU